Menü

Die Planung für das Rennen 2018:

Alles hätte so schön sein können!

Durch den Neubau der Seilbahn ist der Skibetrieb am Jenner in dieser Wintersaison eingestellt und uns würden in diesem Jahr für den Stier an sich auch die Pisten zur Verfügung stehen. Wenn da nicht die auch über den Winter andauernden Baumaßnahmen wären.

Auch wenn derzeit die Bauarbeiten an der Bergstation eingestellt sind, laufen sie im Bereich der 
Mittelstation und dem Mitterkaserkessel weiter. Der Jenner ist derzeit von einem Netz geräumter Baustraßen durchzogen und überall liegt
Baumaterial herum. In dem derzeitigen Zustand kann kein sicheres und gefahrloses Rennen und schon gar keine Abfahrten im Renntempo garantiert werden. Außerdem hat ein Rennen durch eine Baustelle wenig Flair.

Deshalb haben sich die Organisatoren am 16. Januar entschlossen den diesjährigen Jennerstier nicht am Jenner durchzuführen und sich nach einer geeigneten anderen Location in Berchtesgaden umzuschauen. Die Umplanungen laufen gerade, sind aber noch nicht abge-schlossen.

Derzeit sind ein Vertical und ein Sprintrennen als Alternative zu den Rennen geplant.

 

____________________________________________________________________________________________________________

Der Jennerstier 2018 wird wie im letzten Jahr im Rahmen des SKIMO Alpencups zwei Rennen an zwei Renntagen bieten. Aber nichts so beständig wie Veränderung. Dies ist beim Jennerstier fast schon traditionell, so auch 2018. Da die Seilbahn zum Jenner derzeit neu gebaut wird und und auch in der Wintersaison Bauarbeiten am Jenner stattfindeen, musten die Organisatoren die Rennen am Jenner an einen anderen Ort verlegen. Wo steht noch nicht fest! Sobald wir näheres wissen, werden wir Euch über Facebook, skimo.at  und diese Seite informieren.

Wie im Vorjahr ist das Vertical-Rennen geplant und aufgrund der Verlegung des Austragungsortes erstmalig in diesem Jahr ein Sprint-Rennen. Das Vertical wird als (offene) Deutsche Meisterschaft ausgetragen, die Deutsche Meisterschaft des Individual wurde zur Erztrophy am 04.03.2018 verlegt. Der Sprint wird zusammen mit den erfahrenen Organisatoren der Erztrophy aus Bischofshofen durchgeführt. Das Vertical und der Sprint zählen zur Wertung des SKIMO-Alpencups 2018. Nachfolgend sind alle – soweit jetzt bekannten - Infos zum Rennen zusammengefasst:

 

Sprint Rennen am Samstag

Am Samstag, 17.Februar beginnt der Jennerstier mit der erstmaligen Austragung eines Sprintrennens. Weitere Infos folgen .....

Vertical Rennen am Sonntag

Am Sonntag findet ein Vertical Rennen statt, bezüglich des Austragungsortes befinden sich die Organisatoren in Gesprächen. Geplant ist es das Rennen zusammen mit einem anderen seit Jahren im Berchtesgadener Talkessel stattfindenden Skitourenrennen durchzuführen. 

Weitere Infos folgen .....

Alle Infos zusammengefasst

Jennerstier-Sprint am 17.02.2018

Infos folgen .....

Programm Sprint

Nennschluss: 15.02.2018, 18:00 Uhr
Streckenbesichtigung: Infos folgen ....
Start: Infos folgen .....

Jennerstier-Vertical am 18.02.2018

Infos folgen ....

Programm Individual

Nennschluss: 15.02.2018, 18:00 Uhr
Streckenbesichtigung: Infos folgen ....
Start: Infos folgen ....

Änderungen sind dem Veranstalter vorbehalten!

 

 


 

Teilnahmebedingungen und Wettkampfreglement:

Zur Teilnahme  im Individual-Rennen ist die vollständige Sicherheitsausrüstung nach DAV-Reglement erforderlich, da das Rennen durch freies Tourengelände verläuft. Als Wettkampfreglement gilt das  DAV-Reglement.
 
Antidoping: Ein Start ist nur möglich, wenn die komplette DAV-Antidoping-Erklärung bei der Registrierung unterschrieben vorgelegt wird!
Download der Antidoping-Erklärung hier ...
 

Preisgelder:

Die jeweils 3 Tagesschnellsten Damen und Herren erhalten vom Deutschen Alpenverein ein Preisgeld, die nächstplatzierten 7 Herren und 2 Damen erhalten zusätzliche Sachpreise (Gutschein RIAP Sport).

Preisgeld - Vertical:           Preisgeld - Individual:

1. Platz   500 €                        1. Platz   800 €
2. Platz   300€                         2. Platz   600 €
3. Platz   150 €                        3. Platz   350 €

Zusätzlich erhalten alle Teilnehmer ein Giveaway (solange Vorrat reicht).

Die jeweils 3 Erstplatzierten der Klassenwertung erhalten Sachspenden des Hofbrauhaus Berchtesgaden, in der Cadetklasse werden Gutscheine und Sachpreise der Outdoorfirmen ausgelobt.

Für Teilnehmer am SKIMO AlpenCup 2018, bei dem Preise in einem Wert von insgesamt ca. 20.000 € ausgelobt sind, gehen die Ergebnisse in die Gesamtwertung ein.
 


Die Klassen:

Altersklassen - Tagessieger:

  • Cadets: 15-17 (2001-2003)

  • Junior: 18-20 (1998-2000) 

  • Senior: 21-44 (1974-1997)

  • Masters: ab 46 (1973 und älter)

Jugendklasse / Cadets:

Die Jugendklassen und Juniorinnen weiblich starten verpflichtend auf den kurzen Strecken. In der Klasse Cadets können in Ausnahmefällen auch jüngere Starter mit Einverständnis der Eltern starten (schriftliche Erklärung oder Anwesenheit der Eltern bei der Registrierung).
 

DM-Wertung:

Bei der DM-Wertung gibt es bei beiden Rennen nur zwei Klassen je Geschlecht:
  •  Allgemeine Klasse: ab 21 Jahre - Deutsche(r) Meister Vertical bzw. Individual
  •  Jugend: 15-20 Jahre - Deutsche(r) Jugendmeister Vertical bzw. Individual

Der Deutsche Meistertitel wird nur vergeben, wenn in der entsprechenden Wertungsklasse mindestens drei Starter angetreten sind.
 

Angaben Stand 20.12.2017 – Änderungen vorbehalten.
 

Was macht den „Jennerstier“ so besonders?

Der „Jennerstier“ ist nur was für echte Stiere auf den leichten Skiern. Das Rennen am Rande des einzigen deutschen Alpennationalparks, dem „Nationalpark Berchtesgaden“, ist hart, steil und anspruchsvoll. Der Jenner ragt zwar nur 1.874 Meter gen Himmel, aber durch seine steilen Hänge mit Wechsel zwischen Waldpassagen, steilen Rinnen und freien Feldern kann er es vom Anspruch mit den ihn umgebenden hohen Bergen aufnehmen. Historisch gesehen war der Jenner schon vor dem Bau der Seilbahn vor 60 Jahren eines der ersten Skitourenziele der Berchtesgadener. Landschaftlich ist die Streckedurch die umgebenden Berge für Teilnehmer und Zuschauer äußerst reizvoll. Am Fuß des Jenners breitet sich der weltbekannte Königssee aus. Von gegenüber grüßt der sagenumwobene Watzmann und nebenan winkt der Hohe Göll. Skibergsteiger, die zum „Jennerstier“ kommen, dürfen sich auf abwechslungsreiches Gelände - Großteils im freien Skigelände - bergauf und mit spannenden, steilen Abfahrtsrouten freuen. 

Nach dem die ersten Rennen 2006 mit nur einem einzigen Aufstieg über 1.300 Hm von der Talstation direkt hinauf auf den Gipfel des Jenners und in einer steilen Abfahrt, über die teils über gesperrte Pisten, teils im freien Gelände zurück ins Tal führten, nähert sich die Strecke des Jennerstiers in den letzten Jahren mehr und mehr den Vorgaben des internationalen Verbands für Skibergsteigen (ISMF) an. So wurde der Start in den Bereich der Mittelstation verlegt, um damit das Rennen weitgehend im freien Skigelände außerhalb der Pisten durchführen zu können. Dabei wurde in den ersten Jahren das Format eines Rundenrennens mit zwei bis drei identischen Runden genutzt. 2016 wurde die Strecke abermals angepasst und erstmalig um eine spektakuläre, äußerst zuschauerfreundliche Runde im sog. Mitterkaserkessel ergänzt. Dadurch weist die Strecke beim Jennerstier nunmehr 4 Anstiege und 3 Abfahrten auf. Eine Besonderheit bleibt nach wie vor das Ziel nach einem Aufstieg an der Bergstation der Jenner-Bergbahn. Dadurch sind spannende Zieleinläufe gewährleistet und der Zuschauer kann die Sportler vor dem Ziel länger genießen und anfeuern.
 

Durch die Aufnahme des Jennerstiers in den SKIMO-Alpencup werden beim Jennerstier seit 2017 zwei Rennen an einem Wochenende durchgeführt, neben dem klassischen Jennerstier-Individual-Rennen ein zusätzliches Aufstiegs-(Vertical-)Rennen. 

Das Vertical Rennen startet bei ausreichender Schneelage im Tal beim Dorf Königssee oberhalb der Talstation der Jennerbahn und führt über die Piste zur Mittelstation der Jenner-Bergbahn.

 

Faszination Skibergsteigen

Skibergsteiger gibt es viele und es werden immer mehr, in den letzten Jahren entwickelte sich hier in richtig gehender Trend. Gerade das Berchtesgadener Land entwickelte sich zu einem Hotspot der deutschen Skibergsteigerszene. Abseits von befahrenen Pisten, von Trubel und Remmidemmi suchen die einen Ruhe der Bergwelt, während die anderen sich (hin und wieder) im sportlichen Wettkampf wie dem Jennerstier oder der Watzmanngams messen wollen. Gemeinsam wollen beide aus eigener Kraft hinauf – und am liebsten durch unverspurten Pulverschnee wieder hinab. So wie früher, als es noch keine Liftanlagen gab und Skifahren zunächst mit einem Aufstieg begann. Heute gibt es auch immer mehr Skibergsteiger, die die vermeintlich sichere Infrastruktur der Skigebiete für den Aufstieg mit Tourenskiern und Abfahrt über die präparierten Pisten nutzen. Hierfür gibt es mittlerweile 10 "Gebote" die ihren Ursprung in Berchtesgaden am Jenner fanden, der schon seit langen Jahren von den sportlichen Skibergsteigern zum Training und von den "anderen" zum Weg in das dahintergelegene phantastische Skitourengebiet genutzt wurde.

Was die übrigens wenigsten wissen: das Skibergsteigen kann auch auf eine lange Tradition als Wettkampfsport zurückblicken. Bereits 1893 wurden in Deutschland die ersten Bewerbe ausgetragen, vor Bau der Jennerbahn fand regelmäßig ein Rennen mit Aufstieg von Gasthof Vorderbrand zum Jennergipfel und wieder hinab statt. In den Anfangsjahren waren die Rennen vor allem als militärische Patrouillenläufe populär, aus diesen Rennen entwickelten sich SKIMO-Klassiker wie die Mehrtagesrennen in den Westalpen (Patrouille de Glacier, Piera Menta ...). Von 1924 bis 1948 war diese Disziplin sogar im Programm der Olympischen Winterspiele verankert. Es gibt aktuell Bestrebungen Skibergsteigen in einer der nächsten Olympiaden wieder ins olympische Programm aufzunehmen. 

Auf nationaler Ebene ist der Deutsche Alpenverein (DAV) der vom Deutschen Olympischen Sportbund anerkannte Fachverband für das Wettkampf-Skibergsteigen. Der DAV unterhält eine Nationalmannschaft im Skibergsteigen, die seit langen Jahren zu großen Teilen aus Berchtesgadener Sportlern besteht. Als zuständiger Fachverband richtet der DAV die Deutschen Meisterschaften im Skibergsteigen aus. In den letzten 10 Jahren wurden die Deutschen Meisterschaften – in unterschiedlichen Wettkampfformen – fast immer am Jenner ausgetragen.

Zum Seitenanfang